Yamaha PSR-E423 Keyboard (61 Klaviatur)
Yamaha PSR E 423 Keyboard Das Yamaha PSR E 423 bietet eine Reihe innovativer Features. Ausser dem Yamaha Portable Grand Button und der Yamaha Education Suite bietet das Yamaha PSR E 423 Funktionen wie Synthesizer-Regler für die Echtzeit-Kontrolle über Filter, Effekte und Style-Tempo. Der Apreggiator des ,Keyboards bietet 150 verschiedene Muster. Die Features des Yamaha PSR E 423: 61 Tasten mit Anschlagdynamik 700 Sounds 3 Cool Voices, 5 Sweet Voices und 3 Dynamic Voices 32-stimmig poly
- 61 Tasten mit Anschlagdynamik, 700 Sounds, 3 Cool Voices, 5 Sweet Voices + 3 Dynamic Voices
- 32-stimmig polyphon, 174 Styles , 2x Drehregler zur Echtzeit-Kontrolle , Musik Datenbank 305 Einträge
- 9 Reverb-Typen, 4 Chorus-Typen, 26 Harmonie-Typen, Preset-Master EQ (5 Typen), 150 Arpeggio-Typen
- Dual-/Split-Funktion, Registration Memory, 5 + 1 Spur Sequencer, Lernfunktion, USB to Host Anschluß
- Gewicht: 7 kg, Farbe: schwarz, inkl. Netzadapter PA-130













Überdurchschnittlich gutes Einstiegsmodell,
Aus der Perspektive eines Keyboard-Neulings mit (etwas zurückliegenden) Klaviervorkenntnissen:
Das PSR E423 eignet sich meines Erachtens nach optimal für Keyboard-Einsteiger, da es zu einem wirklich fairen Preis einen Funktionsumfang bietet, der echtes Keyboardspielen mit vielfältigen Begleitautomatik-Styles in allen verschiedenen Musikrichtungen und sehr vielen zum Teil hochwertig klingenden Voices ermöglicht. Gleichzeitig ist der Funktionsumfang aber noch so gewählt, dass es einem innerhalb einiger Wochen gelingen kann, das PSR E423 so zu beherrschen, dass man das Keyboard unter voller Ausnutzung seiner technischen Möglichkeiten spielt. Das macht dann richtig Spaß und sorgt für motivierende Erfolgserlebnisse.
Die Konzertflügel-Voice (Portable Grand) gefällt mir (vor allem auch wegen der sehr gelungenen Anschlagsdynamik) besonders gut. Als Klavierersatz eignet sich das PSR E423 dabei aber dennoch nur sehr bedingt, weil seine 61 Tasten (im Gegensatz zu 88 Tasten beim Piano) zum Spielen der meisten Klavierstücke einfach nicht ausreichen. Hierauf sollte man daher auch beim Notenkauf achten.
Das PSR E423 verfügt zudem über eine Lernfunktion (Yamaha Education Suite), die einem beim Erlernen der vorinstallierten Songs (deren Noten sind auf der mitgelieferten CD enthalten) unterstützt.
Es gibt jede Menge zu entdecken. Besonders interessant finde ich:
- die Arpreggio-Funktion (statt des gespielten Akkords wird aus den gedrückten Tasten eine sich ständig wiederholende Tonfolge im Rhythmus des Begleit-Styles gespielt),
- die Harmony-Funktion (bei Drücken einer Keyboardtaste wird eine mehrstimmige Harmonie passend zum gespielten Begleitstyle-Akkord gebildet),
- die beiden Regler zur Filter-Kontrolle des Sounds in Echtzeit.
Das Keyboard hat KEINEN Midi Ein-/Ausgang. Es lässt sich aber per USB (Treiber ist auf CD mitgeliefert; USB-Kabel muss man selbst beschaffen) an den PC anschließen und dort auch z.B. in Midi-Sequenzern nutzen. Hierzu fällt die Beschreibung im Handbuch meiner Meinung nach etwas dürftig aus. Ich habe es mit ein wenig Internet-Recherche aber einigermaßen hingekriegt.
Über den USB-Anschluss lassen sich zudem Songs (im Midi-Format) und Styles vom PC auf das Gerät und umgekehrt übertragen.
Womit ich bei dem Gerät nicht so ganz zufrieden bin:
- Mit der (nur) 32-stimmigen Polyphonie stößt das Gerät insbesondere bei Nutzung der internen Aufnahme-Funktion schon mal an die Leistungsgrenze. Dann werden einige Töne einfach ausgelassen bzw. geschluckt.
- Leider ist es nicht möglich, die aufgenommenen User-Songs (bis zu 5 lassen sich auf dem Gerät aufnehmen) einzeln auf den PC zu übertragen. Diese lassen sich nur gemeinsam in einer Sicherungsdatei auf den PC übertragen, die dann zum Abspielen wieder aufs Keyboard geladen werden muss. Abhilfe schafft hier aber ein Midi-Sequenzer am PC (Anschluss über USB) oder eine einfache Audio-Aufnahme am PC mittels Kopfhörer- und Aufnahmeanschluss.
- Die Länge der Intros und Endings der verschiedenen Begleitstyles lässt sich nicht individuell einstellen.
- Zwar sind Preset-Buttons vorhanden, mit denen sich während des Spielens die Keyboard-Einstellungen mit einem Knopfdruck ändern lassen. Jedoch sind diese Knöpfe so konzipiert (8 x 2 Einstellungen), dass nur zwischen 2 Einstellungsvarianten wirklich schnell hin und her geschaltet werden kann. Sollte man bei einem Stück mehr als 2 verschiedene Einstellungen benötigen, muss man entweder verdammt schnell tippen können oder halt mal einen Leerlauf-Takt dazwischen schieben.
Diese einzelnen von mir als leicht störend empfundenen Punkte veranlassen mich zur Vergabe von 4/5 Sternen. Sie sind aber angesichts des wirklich guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und im Hinblick darauf, dass es sich um ein Einstiegsmodell handelt, absolut hinnehmbar.
Um dieses Keyboard mit all seinen Funktionen richtig zu nutzen, sollte man sich in jedem Fall die Zeit nehmen, das Handbuch in Ruhe durchzugehen, da sich viele Funktionen nicht ohne Weiteres auf den ersten Blick ergeben. Betrieben wird das Keyboard mit Netzadapter oder alternativ mit 6 AA-Batterien.
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| Kommentar als LinkDie Erwartungen waren doch zu hoch.,
Damit man mich nicht falsch versteht: Für diesen Preis ist das ein faires Angebot. Leider habe ich aufgrund diverser Testberichte, Demonstrationsvideos und auch Rezensionen etwas zuviel erwartet. Diese Rezension soll sich an all die richten, die vielleicht den gleichen Fehler begehen wie ich.
Vorgeschichte (ich hoffe, ich langweile niemand): Ich bin/war Musiker, hatte mich nach zig Bühnenjahren ganz der damals neuen MIDI-Revolution hingegeben, und zwischen 1985 und 2000 so ziemlich alles zwischen den Fingern und im Studio gehabt, was es so gab. Yamaha DX7 bis SY77, Korg Wavestation, Roland D70, AKAI Sampler um nur einige zu nennen. Erlesene Teile, keine Frage und in Preiskategorien jenseits von gut und böse. Immer mit dabei war ein Entertainment-Keyboard von Technics, Roland oder Yamaha. Zuletzt das Yamaha PSR 8000. Warum Entertainment Keyboard? Ich bin ein fauler Mensch und immer auf der Suche nach Anregungen und Ideen. Von den Styles liessen sich herrlich Fragmente klauen. Kleine Teile der professionellen Begleitpattern (natürlich nie das ganze Arrangement), per MIDI in den Sequenzer übertragen, mit anderen Sounds versehen – schon war der Song um einen Farbtupfer bereichert. Mit den Entertainment Keyboards liessen sich auch prima Songideen schnell ausprobieren. Soweit sogut. Um 2000 hab ich dann eine Pause eingelegt, und schliesslich alles verkauft, was ich hatte.
Jetzt, nach über 10 Jahren, will ich wieder ein bisschen musizieren. Nicht mehr so ambitioniert wie damals, aber eben. Unglaublich, was es jetzt alles gibt. Komplette virtuelle Tonstudios, mächtige Werkzeuge, virtuelle Instrumente, Effektgeräte, unfassbar. In Preiskategorien, von denen ich früher träumte. Zu diesem Glück fehlt mir nur noch ein Einspielgerät, vulgo Tastatur, gerne mit ein paar Styles, Rhythmen – siehe oben.
Da sticht mir natürlich ein Yamaha Tyros 4 ins Auge, aber nein, soviel Geld will ich nicht mehr ausgeben.
Das Yamaha E423 scheint auch alles an Bord zu haben. Sounds satt, Styles im Überfluss, USB/MIDI, ein witziger Arpeggiator (ich sag nur: Ideen klauen), 61 Fullsize Tasten und die Qualität soll sogar gut sein. Der niedrige Preis schreckt mich nicht einmal. Schliesslich ist doch heute alles so billig….
Nun ja. Wie oben gesagt: Der Preis ist – für das Gebotene – nicht zu hoch. Aber der (niedrige) Preis macht sich auch überall bemerkbar, keine Frage. Das Keyboard macht nun mal einen richtig billigen Eindruck. Die Tastatur ist federleicht und klapprig, das Pitchbend Rad wacklig. Wie ist der Sound? Dünn, mittig und scheppernd. Natürlich sind die Lautsprecher völlig überfordert, aber auch ein Anschluss an meine Anlage machte das Ganze nicht besser. Da fehlt es einfach an der Soundqualität. Die Bedienung ist natürlich sehr sehr umständlich. Um Knöpfe und Schalter einzusparen, muss man sich durch unzählige Untermenüs quälen, wenn man beispielsweise MIDI auf Local off stellen will. Dies habe ich allerdings nicht anders erwartet und natürlich ist alles andere in Anbetracht des Preises unrealistisch. Ich betone das alles nur deshalb, weil man sehr viel darüber lesen kann, wie “wertig” das Keyboard aussieht und sich anfühlt. Das ist einfach nicht richtig. Richtig ist, dass es exakt nach dem Preis aussieht, was es kostet. Billig.
Komme ich nun zu den wirklich negativen Punkten:
Die Lautstärken des Style-Arrangements lassen sich nicht separat regeln. Das ist natürlich ein absolutes Minus. Ich spiele sehr gerne nur mit einem Teil des Begleitmusters und lasse bspw. die Drums und den Bass weg. Das geht nicht, und das hätte ich wirklich erwartet.
Weiterhin kann man nicht einfach zwischendurch ein FillIn auslösen, sondern ein FillIn leitet immer über in den Part B oder A, je nachdem, wo man sich gerade befindet.
Positiv anzumerken ist, dass die MIDI-Übertragung tadellos funktioniert, wenn man den Trieber installiert. Ich kann damit meinen Sequenzer steuern und meine virtuellen Instrumente spielen. Auch die Übertragung der Styles per MIDI ist möglich. Aber eben nur komplett. Man muss sich seine gewünschten Fragmente danach wieder rausfummeln.
Der Arpeggiator ist wirklich witzig. Damit herumzuspielen macht echt Laune. Und auch das wird vollständig und brav über MIDI übertragen.
Mein Fazit: Von diesem Keyboard darf man nicht zuviel erwarten. Wie es eben mit der Werbung so ist: Sie lügt. Das ist ein Keyboard für Einsteiger. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich bin in die Preisfalle geraten, weil ich wirklich dachte, analog zu den heutigen Software-Preisen gäbe es entsprechende Qualität auch im Hardware Bereich. Das ist nicht der Fall.
Trotzdem gebe ich 4 Sterne. Weil, zum…
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| Kommentar als LinkTolles Einsteiger-Keyboard,
Habe dieses Keyboard nach einigen Internetrecherchen und sehr positiven Youtube-Rezensionen als Weihnachtsgeschenk für meinen Sohn gekauft.Fazit: Sohn (keine Vorkenntnisse) begeistert, Vater (Gelegenheitsklavierspieler) ebenso. Und zwar so, dass er dieses Keyboard gleich nochmal für sich bestellt hat
(so kann ich jetzt endlich ohne Rücksicht auf Nachbarn zu jeder Tag- und Nachtzeit mit Kopfhörern oder reduzierter Lautstärke über die eingebauten Lautsprecher spielen, was mit meinem Klavier halt nicht geht). Die Bedienungsanleitung ist sehr ausführlich und gut verständlich und so hat man bald den Dreh raus, was dieses Keyboard alles kann. Und das ist nicht wenig. Für Einsteiger wie meinen Sohn und Gelegenheitsspieler wie mich ist es allemal einen Kauf wert.
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